Das ist kein Abschlussstatement. Nur ein Zwischenstand.
Ich bin Nena, 25 Jahre alt, Künstlerin aus Dresden.
Ich arbeite auf Leinwand – mit Projektion, Struktur, Transfer. Klare Linien, starke Flächen.
Ich lass Typo sprechen, wenn Worte fehlen.
Ich projiziere das, was in mir drängt, auf Leinwand – und was dann passiert, ist nicht immer planbar, aber immer echt.
Ich mache Kunst, weil ich nicht anders kann. Weil da Dinge in mir sind, die raus müssen.
Ich will nichts beweisen, ich will sichtbar machen, was oft keinen Raum bekommt. Erinnerungen, Prägungen, Fragen und Antworten. Ich schaue hin, wo andere weggucken – und genau da entsteht mein Material.


Meine Arbeiten sind nicht glatt. Ich will keine perfekte Oberfläche – ich will Tiefe, Spannung, Kanten. Ich arbeite mit dem, was andere übersehen. Ich bin visuell – aber nie nur fürs Auge. Ich will, dass was hängenbleibt.
Ich arbeite mit Typografie, weil ich will, dass meine Bilder reden. Ich mag abstrakte Kunst – aber oft bleibt sie für mich zu still. Ich will lauter sein. Klarer. Verständlicher. Meine Kunst soll nicht flüstern, sie soll sprechen. Direkt – und trotzdem vielschichtig. Schrift gibt meinen Arbeiten eine Richtung, ohne alles zu verraten.
Neonfarben – vor allem Pink – sind für mich mehr als ein Stilmittel. Sie sind eine Haltung. Ein Aufdrehen der Lautstärke, wo meine Stimme leise ist.
Ich verliere mich schnell in Formulierungen und werde oft missverstanden. Also sag ich’s lieber visuell – und deutlich.
Meine Vision? Dass meine Kunst Menschen berührt, ohne sich aufzudrängen. Dass sie Räume öffnet, in denen man atmen, denken, fühlen kann – ohne Filter. Ich will keine Message verkaufen, ich will was aufbrechen.
Ich bin unterwegs – nicht angekommen. Meine Kunst wächst mit mir. Ich experimentiere, ich lebe. Ohne Schublade, ohne Etikett

